An Altes erinnern und es bewahren…

… nach diesem Motto lebt der Fanfarenzug Waldkirch sein Vereinsleben.

Neuigkeiten

Mit Bläsermusik durch die Epochen

Unter dem Motto "Festliche Bläsermusik durch die Epochen" veranstalteten der Evangelische Posaunenchor Waldkirch und der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde erstmals ein gemeinsames Konzert in der evangelischen Kirche. An der Orgel wirkte Wolfgang Brommer mit. Die Idee zu diesem gemeinsamen Auftritt entstand anlässlich des 70. Geburtstags von Hans-Joachim Claus, der den Posaunenchor seit der Gründung vor 40 Jahren leitet. Er war auch erster Dirigent des Fanfarenzugs, dem er bis heute freundschaftlich verbunden ist. Dessen Vorsitzender Martin Stauffer begrüßte die zahlreichen Zuhörer in der gut gefüllten Kirche und Thomas Kern stellte einige der Instrumente vor, darunter eine Glasfanfare und die alte Buccine in gerader Form, die ab dem 15. Jahrhundert meist durch die gebogene Fanfare ersetzt wurde. Die Herolde traten unter der Leitung von Udo Schmitz im Quartett, Doppelquartett und großer Besetzung auf, der Posaunenchor spielte mit neun Musikern.

Zwischen den Stücken berichtete Hans-Joachim Claus viel Wissenswertes über Blechblasinstrumente und die Geschichte der Posaunenchöre. Die Blechblasinstrumente erläuterte er, wurden schon in der Antike gespielt. Trompeteninstrumente, zu denen auch die Posaune zählt, wurden wegen ihres klaren und reinen Tones, der Lautstärke und militärischen Bedeutung zum standesgemäßen Instrument bei Hofe und seine Verwendung im gemeinen Volk war strengstens untersagt. Bis ins 19. Jahrhundert sei die Trompete eine reine Naturtrompete mit beschränkten Auszugsmöglichkeiten am Mundrohr zur Veränderung der Stimmung gewesen. Erst dann wurden Ventile entwickelt, die chromatisches Spiel mit Halbtönen erlaubten. Die Entwicklung kirchlicher Posaunenchöre stehe in Zusammenhang mit der christlichen Erweckungsbewegung und setzte in Deutschland um 1840 ein. Die Erweckungsbewegung sei auch eine Singbewegung gewesen, die nach instrumentaler Begleitung verlangte.

 

Nach dem Eröffnungssignal mit der "königlichen Fanfare" aus England wurde im Konzert ein abwechslungsreicher und vielfältiger Querschnitt an Musikstücken vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart geboten. Die Schwarzenberger Herolde spielten nach einem von ihrem Musiker Stefan Mack komponierten Intro und einem italienischen Paukensolo aus dem 17. Jahrhundert den Potsdamer Husarenmarsch "aus Kaisers Zeiten". Zu hören war von ihnen in Quartett- und Doppelquartett-Besetzung auch Musik zum Fronleichnamsfest von Johann-Baptist Schiedermayr (1779-1840) und mündlich überlieferte Musik aus der Kirche in Schnaitsee in Oberbayern aus dem 18. Jahrhundert.

Zusammen mit Orgelbegleitung spielten sie die Krönungsmusik von Prinz Charles und Lady Diana, den "Prinz von Dänemark Marsch" von Jeremiah Clark (1674-1707). Musik zeitgenössischer Komponisten bot der Gesamtzug der Herolde dar: den "Ruf des Tigers" von Hermann Dirscherl, den "Königstrompeter" von Stefan Wardemann und eine "Bolero"-Interpretation von Bernhard Bosecker.

Der Posaunenchor begann mit dem "Aufzug der Zunftbläser", komponiert von Daniel Speer im Jahr 1687, gefolgt von höfischen Schreittänzen von Paul Peuerl (1570-1625), Georg Friedrich Händel (1685-1750) und Samuel Scheid (1587-1654). Auch die "Ode for the birthday of Queen Mary", die Henry Percell 1694 komponierte, war zu hören. Dirigent Hans-Joachim Claus hatte ebenfalls einige moderne Stücke für das Konzert ausgewählt: Den Einzug zum Bundesposaunentag 2008 in Leipzig von Traugott Fünfgeld, "Today, tomorrow and every day" von Richard Roblee und "Ose schalom bimromav" von Christoph Georgii.

Zum Abschluss des mit sehr viel Beifall bedachten musikalischen Abends spielten und sangen Posaunenchor, Fanfarenzug und Zuhörer gemeinsam Johann Sebastian Bachs "Nun danket alle Gott". Nach den Terroranschlägen von Paris mit über 130 Toten, sagte Hans-Joachim Claus, möge dies auch als Danklied für all jene aufgefasst werden, die sich aktiv für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit einsetzen.

(Quelle: Badische Zeitung)

8. Historisches Marktplatzfest

Ein grandioses 8. Historisches Marktplatzfest liegt hinter uns. Neben dem Festausschuss haben Viele zum Gelingen beigetragen, so auch die zahlreichen Helfer während des Festes. Wir haben in der Bevölkerung einen großen Rückhalt gespürt, was uns mit Freude erfüllt hat. Besonders den Anwohnern des Festgeländes möchten wir unseren Dank aussprechen für ihr Verständnis während des Festes, dass sie ihre Hauser geflaggt haben und die Mitwirkenden mit Strom und Wasser versorgt haben.

Ein Dank gilt der Stadt Waldkirch mit Schirmherr und Oberbürgermeister Roman Götzmann für die Unterstützung.

Sehr dankbar sind wir auch den Partnern und Sponsoren: Stadtwerke Waldkirch, Fa. Hummel, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Volksbank Breisgau-Nord, Fa. Sick, Fa. Mittler Heizung/Sanitär, Druckerei Herbstritt, REWE Dieter Schneider, WZO-Verlag, Badische Zeitung, Fa. Optocomponents, Werbegemeinschaft Waldkirch, Fa. Faller, blatteins-illustrierte Kommunikation und der Hirschen-Brauerei.

Stolz sind wir, dass der neu entwickelte Kinderbereich von den Familien und Kindern sehr gut angenommen wurde. Hierfür gebührt den Helfern und Betreuern unser aufrichtiger Dank, nämlich den Waldkircher Burghexen, dem Verein Hoffnung für Kinder und den Pfadfindern vom Stamm Konrad von Schwarzenberg.

Wir hoffen dass das 8. Historische Marktplatzfest Ihnen gefallen hat und freuen uns auf ein Wiedersehen in 3 Jahren.

 

Viele Impressionen vom Mittelalterfest 2015 finden Sie hier.

Martin Stauffer, 1. Vorsitzender
Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde e.V.
Clemens Brucher
Leiter des Festausschusses

Luthers Hochzeit in Wittenberg

Am vergangenen Wochenende waren wir zu Gast beim Fanfarenzug Wittenberg und haben gemeinsam Luthers Hochzeit gefeiert. Es war ein großartiges Fest!

1. Mai 2015

Einen 1. Mai mit so viel und dauerhaftem Regen gab es schon länger nicht mehr. Infolgedessen waren die Straßen und Wege weitgehend leer gefegt. Die meisten ließen die Wanderschuhe im Schrank und legten einen ruhigen Tag als Auftakt ins Wochenende ein. Nass erwischt hat es uns am Morgen und so verlegten wir das 1.-Mai-Konzert, das im Alten- und Pflegeheim St. Nikolai stattfindet, kurzerhand nach innen. Die Bewohner freute das, denn hier innen waren ihnen der Spielmannszug der Bürgerwehr und der Fanfarenzug der Herolde viel näher – und lauter.

Oberbürgermeister Richard Leibinger und St.-Nikolai-Chef Wolfgang Ruf nahmen anschließend noch Abordnungen der Bürgerwehr und der Herolde mit zu einem ganz besonderen Ereignis: dem 104. Geburtstag von Maria Eberlin, geborene Meier. Die aus Leiselheim im Kaiserstuhl stammende Frau lebt nun schon etliche Jahre im Pflegeheim St. Nikolai in Waldkirch. Äußerlich verändert hat sie sich seitdem kaum, nur die Augen und Ohren machen zu ihrem Missfallen nicht mehr richtig mit. Ansonsten aber macht sie noch einen recht vergnügten Eindruck. Und Falten im Gesicht sucht man bei der alten Dame weiterhin vergebens, genauso wie bei ihren beiden Töchtern, die am Geburtstag bei ihrer Mutter waren.

Quelle: Badische Zeitung

30 jähriges Jubiläum 2014

Wir freuen uns dieses Jahr ein Jubiläum zu feiern!

 

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Termine

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Eröffnung Kollnauer Fescht

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