An Altes erinnern und es bewahren…

… nach diesem Motto lebt der Fanfarenzug Waldkirch sein Vereinsleben.

Neuigkeiten

Mitgliederversammlung 2017

Grandioses Aushängeschild

Schwarzenberger Herolde blicken auf ein erfolgreiches Jahr mit 21 Auftritten hier und andernorts.

  1. Martin Stauffer und Carmen Schmieder (hinten) zeichneten Petra Fessler für 10-jährige, Herbert Schonhard für 25-jährige (Mitte) und Torsten Rombach für 30-jährige Mitgliedschaft aus. Foto: Gabriele Zahn

 

WALDKIRCH. Mit 21 Auftritten zu verschiedensten Anlässen im vergangenen Jahr waren die Schwarzenberger Herolde wieder ein Aushängeschild für Waldkirch. Der Kalenderverkauf war arbeitsintensiv aber erfolgreich. Dieses Jahr steht als größere Aktion die Bewirtung am Museum beim Orgelfest an.

Zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung stellte Ausbilder Stefan Mack eine Fanfare aus der ehemaligen DDR vor, die mit einem Umschaltventil versehen ist. Dieses Ventil ermöglicht neben den Naturtönen auch Zwischentöne.

Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde hatte 21 Auftritte im Gewand, davon drei größere Konzertauftritte, unter anderem bei der Eröffnung des Sick-Logistikzentrums und in der Kirche St. Margarethen, berichtete Vorsitzender Martin Stauffer. Alle kleinen und größeren Auftritte im vergangenen Jahr ließ Chronikerin Annika Fuchs Revue passieren. Die Schwarzenberger Herolde beteiligten sich am Blumenkorso in Schlettstadt und gestalteten den Auftakt zur Städtepartnerschaftsfeier in Waldkirch. In der Winterzeit seien Auftritte der Herolde nicht üblich, verlas Barbara Kern den Bericht des Dirigenten Udo Schmitz. Der Blumenkorso sei immer eine Reise wert, aber nirgends würden die Herolde an einem Tag so ausdauernd gefordert wie dort. Das letzte Highlight 2016 sei das Adventskonzert der Badischen Zeitung gewesen.


Der Paradigmenwechsel, an der Trommel und an der Pauke auswärts ausbilden zu lassen und die Bläserausbildung im Verein zu machen, habe sich bewährt. Ebenso die dreiteilige Probenstruktur. Wie vergangenes Jahr, werden die Herolde auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit haben, für die abwechslungsreiche Fanfarenmusik Werbung zu machen.

Die Jugendleiter Anita Scheer und Hans Dezulian präsentierten einen Film, der dokumentierte, dass die Jugend bei ihren Treffen immer viel Spaß hat. Die Festwirte hatten vier Einsätze, berichtete Markus Bernasconi, arbeitsintensiv sei die Kalenderaktion gewesen.

Für dieses Jahr stehe einiges mehr an, wie die Bewirtung am Museum beim Orgelfest. Der Kalenderverkauf sei wichtig, kommentierte Stauffer und dankte besonders den Mitgliedern, die zusätzliche Verkaufsgebiete übernahmen. Die Einnahmen seien für die Jugendarbeit und für das Einkleiden der Aktiven. Oberbürgermeister-Stellvertreter Josef Rothmund würdigte die Qualität der Musik und das optische Erscheinungsbild der Schwarzenberger Herolde. "Die Gewandung ist grandios." Die Stadt arbeite gern mit den Herolden zusammen, da es ein fruchtbares Miteinander sei. Die Erwartungen an die Herolde im Jahr der Heimattage sei riesig, denn das Mittelalterliche Marktplatzfest werde ein Höhepunkt.

Ehrungen: Für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Petra Fessler geehrt, für 25 Jahre Herbert Schonhard und für 30 Jahre Torsten Rombach.

Neuaufnahmen: Philipp Schulz lernt seit gut einem Jahr Trommel und hat auch Interesse, Pauke zu lernen. Schulz wurde von der Versammlung einstimmig aufgenommen.

Quelle: Badische Zeitung

Förderverein Schwarzenberger Herolde

2018 ist Mittelalterfest

Förderverein der Schwarzenberger Herolde in ruhigen Bahnen / Drei neue Beisitzer.

  1. Das Vorstandsteam des Fördervereins Schwarzenberger Herolde (von links): 1. Vorsitzender Peter Stebe, 2. Vorsitzender Clemens Brucher, Protokollführerin Anika Fuchs, die Beisitzer Torsten Rombach, Andrea Kern, Gaby Adam-Mack, Schatzmeister Martin Stauffer und Beisitzer Peter Kern. Foto: Hubert Bleyer

 

WALDKIRCH (hbl). Nach dem aufwändigen Historischen Marktplatzfest 2015 verlief das Jahr 2016 bedeutend ruhiger. Deshalb standen die Wahlen des Fördervereins Schwarzenberger Herolde im Vordergrund. Der bisherige Vorstand wurde mit Peter Stebe und Clemens Brucher an der Spitze wiedergewählt, neu hinzu kamen drei Beisitzer.

Der 2011 gegründete Förderverein Schwarzenberger Herolde stellt ein sehr wichtiges Bindeglied zum Hauptverein dar, dem Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde. Die Zusammenarbeit klappe reibungslos und sehr gut, so der Fördervereinsvorsitzende Peter Stebe. Auch finanziell konnte der Fanfarenzug dank des guten Ergebnisses des Historischen Marktplatzfestes unterstützt werden, wenn auch nicht mehr so hoch wie zuvor. Denn die Ausgaben waren dieses Mal um einiges höher, zum Beispiel beim erstmals aufgebauten Kinderbereich. Schatzmeister Martin Stauffer gab einen Überblick über das Zahlenwerk. Aufgrund der vorgetragenen Berichte war es den Mitgliedern im Nebenraum des Gasthauses Hirschen ein leichtes, sowohl Schatzmeister Stauffer als auch den gesamten Vorstand zu entlasten.

So geht der Blick nach vorne. Schon 2017 beginnen die Vorbereitungen für das Historische Marktplatzfest 2018, das vom 27. bis 29. Juli durch das baden-württembergische Heimattagejahr nochmals eine Aufwertung erfahre. Demnächst werde der Festausschuss seine Arbeit aufnehmen, berichtete der Ausschussleiter Clemens Brucher. Dabei werde auch der Förderverein seinen Teil übernehmen, sei es in der Vorbereitung als auch Durchführung des größten Mittelalterfestes in Südbaden.


Der Förderverein Schwarzenberger Herolde zeigt sich gut aufgestellt, wie die Neuwahlen zeigten. Der komplette amtierende Vorstand wurde wiedergewählt. So bilden der 1. und 2. Vorsitzende Peter Stebe und Clemens Brucher die Spitze, gefolgt von Schatzmeister Martin Stauffer, Protokollführerin Anika Fuchs und dem bisherigen Beisitzer Torsten Rombach.

Um die Aufgaben besser zu verteilen und neue Ideen einzubringen, wurden drei neue Beisitzer gewählt. Dem Gremium gehören neu an Gaby Adam-Mack, Andrea Kern und Peter Kern. Als Kassenprüfer bestätigt wurden Angela Fix und Siegfried Ritschel. Verstärkt will man sich neben den laufenden Aufgaben auch der Mitgliedergewinnung widmen. Die Mitgliederzahl verdoppelte sich seit dem Gründungsjahr 2011 von 15 auf aktuell 37 Mitgliedern.

Quelle: Badische Zeitung

Vereinsausflug am Bodensee

Wenn ich den See seh’, brauch ich kein Meer mehr

Schwarzenberger Herolde auf Vereinsausflug am Bodensee.

  1. Unterwegs in der Bronzezeit: Pfahlbauten Unteruhldingen Foto: Anika Fuchs

 

 

WALDKIRCH. Frei nach dem Motto "Wenn ich den See seh’, brauch ich kein Meer mehr" unternahm der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde dieses Jahr seinen Vereinsausflug an den Bodensee, der gleichzeitig auch ein Helferfest für das Historische Marktplatzfest war.

Die erste Station des Ausfluges war das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen, wo man zunächst auf Tauchstation ging und im Archaeorama etwas über die Forschungsarbeiten an den Pfahlbauten erfuhr. Bei der darauf folgenden Führung durch das Museum zeigte sich der Bodensee zunächst eher nebelverhangen und regnerisch. Deshalb suchte man auch gerne Schutz im Steinzeit-Kino und sah sich an, wie Archäologen ein Steinzeithaus nachbauten.

Pünktlich zum geplanten Mittagessen am Bus, wurde es dann aber wärmer und der Regen hörte auf. So konnte man sich das Buffet, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte, unter freiem Himmel schmecken lassen. Weiter ging es nach Meersburg, wo sich die Gruppe aufteilte. Die Familien besuchten den Affenberg in Salem, wo sich die Affen von ihrer besten Seite zeigten und sich füttern ließen. Der Eintritt für den Affenberg konnte durch Spenden für die Jugendarbeit finanziert werden. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Spender.


Der andere Teil der Gruppe erkundete bei bestem Wetter und Sonnenschein in Meersburg die Altstadt, den Hafen, die Burg oder die Bibelgalerie.

Dann hieß es wieder Einsteigen in den Bus und zum Abendessen in ein Gasthaus in Furtwangen, wo man den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen lies. Der Verein nutzte diese Gelegenheit, sich bei seinen Mitgliedern und den zahlreichen Helfern für die Unterstützung bei der Durchführung des Historischen Marktplatzfestes im vergangenen Jahr zu bedanken und zeigte sich deshalb auch sehr großzügig.

Quelle: Badische Zeitung

Herolde: Neuer Kalender 2017

Herolde: Neuer Kalender 2017

"Waldkirch, wie es einmal war".

WALDKIRCH (hbl). Nach dem Verkauf von Haus zu Haus kann der Jahreskalender 2017 "Waldkirch wie es einmal war" jetzt auf dem samstäglichen Wochenmarkt erworben werden. Es heißt also jetzt, am Samstag, 29. Oktober, zuzugreifen, da es den Kalender mit historischen Bildern nur in begrenzter Auflage gibt.

Wer noch keinen hat, dem bietet sich eben jetzt auf dem Wochenmarkt die Gelegenheit. Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde verkauft an einem Stand seinen Jahreskalender 2017 "Waldkirch wie es einmal war" mit historischen Bildern. Hans Bernasconi, Thomas Kern und Klaus Person haben unterschiedliche Facetten von Bildmotiven herausgesucht. Landschaftsbilder, vom Leben in Waldkirch quer durch die Jahreszeiten, Stadtansichten, Gebäude und Personen.

Die ausgewählten Bilder laden zum Verweilen und genauen Hinsehen ein. Details aufspüren und "altes Neues" entdecken – ein Besuch am Stand lohnt sich. Natürlich geben die Herolde auch Auskunft über die Vereins- und Jugendarbeit. Dass diese Geld kostet, ist schon an der farbenprächtigen Gewandung zu sehen. Mit dem Verkaufserlös sollen auch solche Ausgaben finanziert werden. Doch in erster Linie soll ein Stück Stadtgeschichte vermittelt werden. Jeden Monat ein neuer Blick aufs alte Waldkirch, ein Vergleich von damals und heute ist spannend.

 
"Waldkirch, wie es einmal war", Jahreskalender 2017, Preis 12,50 Euro. Info- und Verkaufsstand des Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde am Samstag, 29. Oktober, von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt.
 
Quelle: Badische Zeitung

Seekonzert

Herrliche Fanfarenklänge am See

Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde und Endinger Spielmannszug glänzten trotz widriger Wetterverhältnisse.

  1. Seekonzert Schwarzenberger Herolde mit Spielmannszug Endingen am Stadtrainsee Foto: Hubert Bleyer

 

WALDKIRCH. Das 1. Seekonzert des Fanfarenzugs Schwarzenberger Herolde stand aufgrund des schlechten Wetters lange Zeit auf der Kippe. Umso schöner war es, dass das Konzert am Stadtrainsee zu einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Vergnügen wurde. Mit dazu bei, trugen die Gäste des Spielmannzuges Endingen, mit denen die Waldkircher Herolde freundschaftliche Verbindungen pflegen.

Immer wieder ein banger Blick nach oben. Die Wetterprognosen ließen nichts Gutes erwarten, so dass der Fanfarenzugvorsitzende Martin Stauffer am Schluss verriet, dass er schon etwas Bammel hatte, aber die zwei Orchester und die Zuschauer hatten dann doch Glück. Danach sah es zunächst gar nicht aus. Denn da sich dunkle Wolken ankündigten, begann der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde und der Bürgerwehr Spielmannszug Endingen einige Minuten früher. Wie recht hatten sie, denn es setzte prompt der Regen ein, doch zum Glück nicht allzu lange, so dass die Schirme wieder eingepackt werden konnten. Andere wiederum saßen von vornherein geschützt unter den großen Schirmen auf der Seeterrasse.


Und so konnte das Konzert am Stadtrainsee beginnen, und zwar mit dem gemeinsamen Spiel des Fanfarenzug- und Spielmannszugnachwuchses. Mit "Gruß an Coburg" und "Turnertreue" spielten sie zwei Märsche, die auch bei vielen Umzügen von Spielmanns- und Fanfarenzügen zu hören sind. Danach spielten abwechselnd der gastgebende Fanfarenzug und die Gäste vom Bürgerwehr Spielmannszug Endingen. Moderiert und durch das Programm geführt wurden die Zuschauer von Barbara Kern und von Christian Saar, dem Vorsitzenden der Kaiserstühler Gäste.

Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde hatte unter der Leitung von Udo Schmitz anspruchsvolle und schwere Stücke ausgesucht, wie "Sbandieratori", "Königstrompeter", "Ruf des Tigers" bis hin zu bekannten Melodien von Tschaikowski mit den "Tschaikowski-Fanfaren". Die Stücke waren sehr schwierig zu spielen – den Musikern gelang es. Optisch ergänzt wurde das Spiel der Schwarzenberger Herolde durch die Marketenderinnen und Fahnenwerfern. Die Endinger unter der Leitung des jungen Tambourmajors Florian Hall brachten mit der Fanfare und den Trommeln auch Naturtoninstrumente mit, ergänzt mit anderen Trommeln und für Spielmannszüge typisch, den Querflöten. Die Gäste konnten mit ihrem etwas anderen Klangbild begeistern und brachten bekannte Lieder, wie die "Kurpfälzer Jagdgeschichte", zu Gehör. Leicht und locker die Auswahl mit "A new way" und "Copacabana", das ein südamerikanisches Flair herbeizauberte und Endinger Erinnerungen an eine große Reise weckte. Dazu passte auch die "Olympic Fanfare" (Leo Arnaud), mit der Christian Saar die Schlussphase einleitete. Das Besondere an diesem Abend war aber, dass das Stück von beiden Orchestern nach dem Stühlerücken gemeinsam gespielt wurde.

Vervollständigt wurde dieser glanzvolle Schlusspunkt durch den bekannten Ohrwurm "Bolero", ehe die stellvertretende Dirigentin und Ansagerin Barbara Kern sich bei den Zuschauern bedankte, dass sie trotz widriger Wetterverhältnisse zum ersten Seekonzert des Fanfarenzugs gekommen waren und auch blieben. Es dürfte aber nicht das letzte Konzert der Schwarzenberger Herolde am Stadtrainsee gewesen sein.

Quelle: Badische Zeitung

Termine

Freitag,

Luthers Hochzeit Wittenberg

09.06.2017 - 11.06.2017

Freitag,

Orgelfest

23.06.2017 - 25.06.2017

Freitag,

Kollnauer Fescht

Freitag,

Altstadtfest in Schwarzenberg

18.08.2017 - 20.08.2017

Sonntag,

Heimattage in Karlsruhe