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Empfang für Ferdinand II

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Empfang für Ferdinand II

Schwarzenberger Herolde und "’s Lumbegesindel" würdigen ein historisches Ereignis in Waldkirch.

  1. Die Buccinen mit ihrem neuen Behang. Foto: Gabriele Zahn

  2. Einzug des Erzherzogs Ferdinand II, dargestellt von den Üsenberger Landsknechten. Foto: Fotos: Gabriele Zahn

 

WALDKIRCH. Anlässlich des Besuchs des Erzherzogs Ferdinand II in Waldkirch vor 450 Jahren erinnerten der Fanfarenzug der Schwarzenberger Herolde und die historischen Spielleyt "’s Lumbegsindel" an dieses Ereignis. Trotz der kalten Witterung ließen sich etwa 75 Zuschauer von dem von der Burgköchin und dem Probst wortreich kommentierten Ereignis vor dem Elztalmuseum verzaubern.

Vor fast genau 450 Jahren reiste Erzherzog Ferdinand II mit seinem 500 Mann starken Gefolge von Innsbruck zum Landtag nach Freiburg. Zum Übernachten legte er in Waldkirch eine Rast ein. Nach der Begrüßung durch den Rat der Stadt war der Erzherzog Gast in der Propstei des Klosters St. Margarethen, dem heutigen Elztalmuseum. Propst Adrian Manth hatte anno 1567 die Ehre, den hohen Gast beherbergen zu dürfen. Auch damals traten zu Erzherzogs Ehren Musiker auf. Hubert Bleyer von den Schwarzenberger Herolden forderte die Besucher auf, nicht als Badener, sondern als Vorderösterreicher dem Erzherzog einen triumphalen Empfang zu bereiten.

Feierlich eröffnete das Buccinen-Ensemble den ungewöhnlichen Abend mit der Sinfonia von Georg Friedrich Händel.

 


"Holla, Magd! Was treibt ihr euch hier herum?", tönte Probst Adrian Mantz alias Thomas Kern. "Die Treppe muss doch sauber und gerichtet sein!", entgegnete Burgköchin Barbara Kern. "Der Erzherzog kann jederzeit kommen." "Der Erzherzog nahet noch nicht", stellte der Propst fest und erklärte dem Publikum die Sitten am Hof: "Wenn der Erzherzog naht, könnt ihr nicht auf euren Afterballen sitzen bleiben. Ihr müsst aufstehen und ihn frenetisch jubelnd empfangen."

Um die Zeit bis zum Einzug des Erzherzogs zu überbrücken, spielte zunächst der Fanfarenzug konzertant unter anderem den "Königstrompeter" von Steffen Wardemann und "Sbandieratori", arrangiert von Jochen Klausmann. Dabei präsentierte eine Fahnenwerferin die hohe Kunst des Fahnenschwingens. Auch "’s Lumbegsindel" erfreute die Gemüter unter anderem mit dem althochdeutschen "Meerseburger Zauberspruch" und mit "La Marmotte", das Murmeltier. Ein Höhepunkt war die Uraufführung des vierstimmigen Tanz- und Trinkliedes "Tourdion" von Pierre Attaignat.

"sssssssssss Bummm" – ein Böller kündigte den Erzherzog an. Erhaben schreitet Erzherzog Ferdinand II mit seinem Gefolge, gespielt von den Üsenberger Landsknechten, in die Arena. "Hattet ihr einen guten Weg gehabt?", fragte der Propst. "Die Wege waren nicht die allerbesten", antwortete der Erzherzog, zum Teil habe neben den Wegen gefahren werden müssen ... . Sodann erklangen vom Fanfarenzug der Triumphmarsch aus Aida und der "Ruf des Tigers" von Hermann Dirscherl. "’s Lumbegsindel" forderte danach mit "Tanz mit mir" zum Tanzen auf, aber auch die Nachricht vom "Papst und Sultan", dargestellt auf Plakaten, gaben die Musiker zum Besten.

Den Besuch des Erzherzogs haben die Schwarzenberger Herolde lang vorbereitet, berichtete Thomas Kern, ganz neu haben nun auch die Buccinen einen Behang. Kern stellte die Wimpel vor: Auf der einen Seite prangt das Wappen der Schwarzenberger Herolde mit den wilden Männern, auf der anderen Seite ist entweder das vorderösterreichische Wappen oder das Wappen der Stadt Waldkirch zu sehen. Die "Sonate" von Matthias Haschka, gespielt vom Buccinen-Ensemble, und die Olymp-Husarenfanfare, gespielt vom Fanfarenzug, komplettierten die kurzweilige Abendserenade mit dem Besuch des Erzherzogs. Alle Musiker und Darsteller erhielten stürmischen Applaus. Im Anschluss luden die Schwarzenberger Herolde die Zuhörer zu einem mittelalterlichen Glühmost ein.

Quelle: Badische Zeitung 

Heimattage Karlsruhe

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Heimattage-Fahne wechselt Besitzer

Nach dem Landesfestumzug am Sonntag in Karlsruhe wurde die Fahne von Karlsruhe an Waldkirch übergeben

  1. Im Anschluss an den Landesfestumzug übergab der OB von Karlsruhe, Frank Mentrup, die Heimattagefahne im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an den Waldkircher OB Roman Götzmann (von links). Foto: Sylvia Sredniaw

 

WALDKIRCH. Die Stadt Waldkirch ist der Ausrichtung der "Heimattage Baden-Württemberg 2018" wieder einen Schritt näher gekommen: Am Sonntag übergab der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup nach dem dort stattgefundenen Landesfestumzug die offizielle Heimattagefahne an den Waldkircher OB Roman Götzmann. Ministerpräsident Winfried Kretschmann dankte den in beiden Städten beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen für die Ausrichtung der Heimattage-Jahre.

Zunächst versammelten sich jedoch Tausende Karlsruher und ihre Gäste – darunter auch einige Waldkircher – zum Landesfestumzug. Dieser bildet in jedem Heimattage-Ort einen Höhepunkt der Veranstaltungen, die sich über ein ganzes Jahr erstrecken und sich auf vielfältige Weise mit dem Begriff Heimat auseinandersetzen.

Wie bunt Heimat ist, konnte man beim Landesfestumzug mit rund 90 Gruppen nicht nur an den vielen Trachtenträgern aus unterschiedlichen baden-württembergischen Regionen sehen, sondern auch an den als Gäste teilnehmenden Vertretern der Partnerstädte und der Gruppen, die zur "Folkloria Karlsruhe" gekommen waren. Aus Waldkirch waren Drehorgelspieler und der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde, samt Fahnenwerfern, , dabei; aus Simonswald Trachtenträger des Brauchtumsvereins und Uhrenträger Albrecht Seng. So wurde die vielfältige Tradition sichtbar, die in die Gegenwart getragen wird.


"Heimat ist nichts Statisches, sondern etwas, was sich fortentwickelt", stellte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an den Festumzug bei der Übergabe der Heimattagefahne an Waldkirch. Immer wieder wachsen Neuankömmlinge in unser Land hinein, bringen ihre alte Heimat ein Stück weit mit und entdecken neue Heimat. Heimat löse Emotionen aus und es sei normal, dass man dabei auch streite, was "das Beste ist fürs Land", so Kretschmann, wichtig sei nur, dass der Streit zivilisiert ablaufe und "dass wir zusammenhalten". Nicht zuletzt sei Heimat nicht nur die Stadt oder das Dorf, in dem wir leben, oder Deutschland, sondern auch Europa.

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup betonte, wie vielfältig die Facetten waren und sind, die während der Heimattage 2017 in Karlsruhe – der ersten Großstadt, die das Ereignis organisierte – den Begriff Heimat beleuchteten. Es gäbe unglaublich viele Sichtweisen auf "Heimat", die es lohnt zu betrachten, anzuhören und zu bedenken. "Wir gehen stärker aus den Heimattagen heraus, als wir hineingegangen sind", betonte Mentrup. Das Ereignis habe viel zur Identität und Identifizierung mit Karlsruhe beigetragen.

2018 ist Waldkirch als erste kleinere Stadt Austragungsort der "Heimattage Baden-Württemberg". Motto hier ist: "Stadt, Land – alles im Fluss". Landesfestumzug in Waldkirch ist am 9. September, insgesamt sind über 100 Heimattage-Veranstaltungen angekündigt.

Quelle: Badische Zeitung

Wittenberg / Luthers Hochzeit

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Bei Luthers Hochzeit

Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde wird in Wittenberg gefeiert / Gegenbesuch 2018.

  1. Das diesjährige Lutherpaar, Katja Köhler als Katharina von Bora und Bernhard Naumann als Martin Luther. Foto:  Peter Endig/dpa

  2. Schwarzenberger und Wittenberger Herolde vor dem Wittenberger Schloss. Foto: Jens Führe

Bereits zum fünften Mal besuchte der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde den befreundeten Fanfarenzug in der Lutherstadt Wittenberg und nahm an den Feierlichkeiten zu Luthers Hochzeit teil. Im Jubiläumsjahr zu 500 Jahre Reformation war dies eine ganz besondere Ehre.

Bereits am frühen Freitagmorgen machte man sich auf den langen Weg nach Sachsen-Anhalt. Dort angekommen, wurde das Quartier in einer Schulturnhalle bezogen. Am Abend absolvierte man dann schon den ersten Auftritt gemeinsam mit dem Wittenberger Fanfarenzug in der wunderbaren Kulisse des Schlosshofes. Hier erfolgte auch die Premiere der beiden gemeinsam gespielten Stücke. Im Vorfeld hatte jeder Fanfarenzug dem anderen eines seiner Stücke geschickt. Danach ließ man den Abend gemütlich im Lager der Wittenberger ausklingen. Am Samstag begann der Tag mit einem Marsch über das Festgelände. Dann kam der große Höhepunkt, der Festumzug. Dicht gedrängt stand das Publikum an der ganzen Umzugsstrecke und bejubelte den Waldkircher Fanfarenzug mit den Fahnenwerfern vorweg. Überhaupt wurde man von der Bevölkerung und den Touristen toll aufgenommen. Immer wieder gab es Komplimente für die Musik und die Gewandung und nicht selten wurde man zum beliebten Fotomotiv. Direkt im Anschluss an den Umzug spielte man zur Begrüßung der Gäste des Hochzeitspaares Katharina und Martin Luther.

Bevor abends dann wieder das Konzert im Schlosshof anstand, blieb noch Zeit die Attraktionen des Festes zu besichtigen. Manch einer nutzte die Zeit auch, um sich die vielfältigen Aktionen, Bauten und Ausstellungen zur Reformation anzuschauen. Auch das zweite Konzert im Schlosshof war ein voller Erfolg und wurde vom Publikum mit frenetischem Applaus belohnt.
Nachdem man am Sonntag auf dem Marktplatz gemeinsam mit dem Wittenberger Fanfarenzug das "Konzert für Katharina" gespielt hatte, hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von den Wittenberger Freunden. Aber es gibt ein baldiges Wiedersehen. Nämlich beim Historischen Marktplatzfest in Waldkirch im nächsten Jahr.

Quelle: Badische Zeitung

Mitgliederversammlung 2017

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Grandioses Aushängeschild

Schwarzenberger Herolde blicken auf ein erfolgreiches Jahr mit 21 Auftritten hier und andernorts.

  1. Martin Stauffer und Carmen Schmieder (hinten) zeichneten Petra Fessler für 10-jährige, Herbert Schonhard für 25-jährige (Mitte) und Torsten Rombach für 30-jährige Mitgliedschaft aus. Foto: Gabriele Zahn

 

WALDKIRCH. Mit 21 Auftritten zu verschiedensten Anlässen im vergangenen Jahr waren die Schwarzenberger Herolde wieder ein Aushängeschild für Waldkirch. Der Kalenderverkauf war arbeitsintensiv aber erfolgreich. Dieses Jahr steht als größere Aktion die Bewirtung am Museum beim Orgelfest an.

Zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung stellte Ausbilder Stefan Mack eine Fanfare aus der ehemaligen DDR vor, die mit einem Umschaltventil versehen ist. Dieses Ventil ermöglicht neben den Naturtönen auch Zwischentöne.

Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde hatte 21 Auftritte im Gewand, davon drei größere Konzertauftritte, unter anderem bei der Eröffnung des Sick-Logistikzentrums und in der Kirche St. Margarethen, berichtete Vorsitzender Martin Stauffer. Alle kleinen und größeren Auftritte im vergangenen Jahr ließ Chronikerin Annika Fuchs Revue passieren. Die Schwarzenberger Herolde beteiligten sich am Blumenkorso in Schlettstadt und gestalteten den Auftakt zur Städtepartnerschaftsfeier in Waldkirch. In der Winterzeit seien Auftritte der Herolde nicht üblich, verlas Barbara Kern den Bericht des Dirigenten Udo Schmitz. Der Blumenkorso sei immer eine Reise wert, aber nirgends würden die Herolde an einem Tag so ausdauernd gefordert wie dort. Das letzte Highlight 2016 sei das Adventskonzert der Badischen Zeitung gewesen.


Der Paradigmenwechsel, an der Trommel und an der Pauke auswärts ausbilden zu lassen und die Bläserausbildung im Verein zu machen, habe sich bewährt. Ebenso die dreiteilige Probenstruktur. Wie vergangenes Jahr, werden die Herolde auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit haben, für die abwechslungsreiche Fanfarenmusik Werbung zu machen.

Die Jugendleiter Anita Scheer und Hans Dezulian präsentierten einen Film, der dokumentierte, dass die Jugend bei ihren Treffen immer viel Spaß hat. Die Festwirte hatten vier Einsätze, berichtete Markus Bernasconi, arbeitsintensiv sei die Kalenderaktion gewesen.

Für dieses Jahr stehe einiges mehr an, wie die Bewirtung am Museum beim Orgelfest. Der Kalenderverkauf sei wichtig, kommentierte Stauffer und dankte besonders den Mitgliedern, die zusätzliche Verkaufsgebiete übernahmen. Die Einnahmen seien für die Jugendarbeit und für das Einkleiden der Aktiven. Oberbürgermeister-Stellvertreter Josef Rothmund würdigte die Qualität der Musik und das optische Erscheinungsbild der Schwarzenberger Herolde. "Die Gewandung ist grandios." Die Stadt arbeite gern mit den Herolden zusammen, da es ein fruchtbares Miteinander sei. Die Erwartungen an die Herolde im Jahr der Heimattage sei riesig, denn das Mittelalterliche Marktplatzfest werde ein Höhepunkt.

Ehrungen: Für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Petra Fessler geehrt, für 25 Jahre Herbert Schonhard und für 30 Jahre Torsten Rombach.

Neuaufnahmen: Philipp Schulz lernt seit gut einem Jahr Trommel und hat auch Interesse, Pauke zu lernen. Schulz wurde von der Versammlung einstimmig aufgenommen.

Quelle: Badische Zeitung

Förderverein Schwarzenberger Herolde

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2018 ist Mittelalterfest

Förderverein der Schwarzenberger Herolde in ruhigen Bahnen / Drei neue Beisitzer.

  1. Das Vorstandsteam des Fördervereins Schwarzenberger Herolde (von links): 1. Vorsitzender Peter Stebe, 2. Vorsitzender Clemens Brucher, Protokollführerin Anika Fuchs, die Beisitzer Torsten Rombach, Andrea Kern, Gaby Adam-Mack, Schatzmeister Martin Stauffer und Beisitzer Peter Kern. Foto: Hubert Bleyer

 

WALDKIRCH (hbl). Nach dem aufwändigen Historischen Marktplatzfest 2015 verlief das Jahr 2016 bedeutend ruhiger. Deshalb standen die Wahlen des Fördervereins Schwarzenberger Herolde im Vordergrund. Der bisherige Vorstand wurde mit Peter Stebe und Clemens Brucher an der Spitze wiedergewählt, neu hinzu kamen drei Beisitzer.

Der 2011 gegründete Förderverein Schwarzenberger Herolde stellt ein sehr wichtiges Bindeglied zum Hauptverein dar, dem Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde. Die Zusammenarbeit klappe reibungslos und sehr gut, so der Fördervereinsvorsitzende Peter Stebe. Auch finanziell konnte der Fanfarenzug dank des guten Ergebnisses des Historischen Marktplatzfestes unterstützt werden, wenn auch nicht mehr so hoch wie zuvor. Denn die Ausgaben waren dieses Mal um einiges höher, zum Beispiel beim erstmals aufgebauten Kinderbereich. Schatzmeister Martin Stauffer gab einen Überblick über das Zahlenwerk. Aufgrund der vorgetragenen Berichte war es den Mitgliedern im Nebenraum des Gasthauses Hirschen ein leichtes, sowohl Schatzmeister Stauffer als auch den gesamten Vorstand zu entlasten.

So geht der Blick nach vorne. Schon 2017 beginnen die Vorbereitungen für das Historische Marktplatzfest 2018, das vom 27. bis 29. Juli durch das baden-württembergische Heimattagejahr nochmals eine Aufwertung erfahre. Demnächst werde der Festausschuss seine Arbeit aufnehmen, berichtete der Ausschussleiter Clemens Brucher. Dabei werde auch der Förderverein seinen Teil übernehmen, sei es in der Vorbereitung als auch Durchführung des größten Mittelalterfestes in Südbaden.


Der Förderverein Schwarzenberger Herolde zeigt sich gut aufgestellt, wie die Neuwahlen zeigten. Der komplette amtierende Vorstand wurde wiedergewählt. So bilden der 1. und 2. Vorsitzende Peter Stebe und Clemens Brucher die Spitze, gefolgt von Schatzmeister Martin Stauffer, Protokollführerin Anika Fuchs und dem bisherigen Beisitzer Torsten Rombach.

Um die Aufgaben besser zu verteilen und neue Ideen einzubringen, wurden drei neue Beisitzer gewählt. Dem Gremium gehören neu an Gaby Adam-Mack, Andrea Kern und Peter Kern. Als Kassenprüfer bestätigt wurden Angela Fix und Siegfried Ritschel. Verstärkt will man sich neben den laufenden Aufgaben auch der Mitgliedergewinnung widmen. Die Mitgliederzahl verdoppelte sich seit dem Gründungsjahr 2011 von 15 auf aktuell 37 Mitgliedern.

Quelle: Badische Zeitung

Vereinsausflug am Bodensee

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Wenn ich den See seh’, brauch ich kein Meer mehr

Schwarzenberger Herolde auf Vereinsausflug am Bodensee.

  1. Unterwegs in der Bronzezeit: Pfahlbauten Unteruhldingen Foto: Anika Fuchs

 

 

WALDKIRCH. Frei nach dem Motto "Wenn ich den See seh’, brauch ich kein Meer mehr" unternahm der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde dieses Jahr seinen Vereinsausflug an den Bodensee, der gleichzeitig auch ein Helferfest für das Historische Marktplatzfest war.

Die erste Station des Ausfluges war das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen, wo man zunächst auf Tauchstation ging und im Archaeorama etwas über die Forschungsarbeiten an den Pfahlbauten erfuhr. Bei der darauf folgenden Führung durch das Museum zeigte sich der Bodensee zunächst eher nebelverhangen und regnerisch. Deshalb suchte man auch gerne Schutz im Steinzeit-Kino und sah sich an, wie Archäologen ein Steinzeithaus nachbauten.

Pünktlich zum geplanten Mittagessen am Bus, wurde es dann aber wärmer und der Regen hörte auf. So konnte man sich das Buffet, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte, unter freiem Himmel schmecken lassen. Weiter ging es nach Meersburg, wo sich die Gruppe aufteilte. Die Familien besuchten den Affenberg in Salem, wo sich die Affen von ihrer besten Seite zeigten und sich füttern ließen. Der Eintritt für den Affenberg konnte durch Spenden für die Jugendarbeit finanziert werden. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Spender.


Der andere Teil der Gruppe erkundete bei bestem Wetter und Sonnenschein in Meersburg die Altstadt, den Hafen, die Burg oder die Bibelgalerie.

Dann hieß es wieder Einsteigen in den Bus und zum Abendessen in ein Gasthaus in Furtwangen, wo man den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen lies. Der Verein nutzte diese Gelegenheit, sich bei seinen Mitgliedern und den zahlreichen Helfern für die Unterstützung bei der Durchführung des Historischen Marktplatzfestes im vergangenen Jahr zu bedanken und zeigte sich deshalb auch sehr großzügig.

Quelle: Badische Zeitung

Herolde: Neuer Kalender 2017

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Herolde: Neuer Kalender 2017

"Waldkirch, wie es einmal war".

WALDKIRCH (hbl). Nach dem Verkauf von Haus zu Haus kann der Jahreskalender 2017 "Waldkirch wie es einmal war" jetzt auf dem samstäglichen Wochenmarkt erworben werden. Es heißt also jetzt, am Samstag, 29. Oktober, zuzugreifen, da es den Kalender mit historischen Bildern nur in begrenzter Auflage gibt.

Wer noch keinen hat, dem bietet sich eben jetzt auf dem Wochenmarkt die Gelegenheit. Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde verkauft an einem Stand seinen Jahreskalender 2017 "Waldkirch wie es einmal war" mit historischen Bildern. Hans Bernasconi, Thomas Kern und Klaus Person haben unterschiedliche Facetten von Bildmotiven herausgesucht. Landschaftsbilder, vom Leben in Waldkirch quer durch die Jahreszeiten, Stadtansichten, Gebäude und Personen.

Die ausgewählten Bilder laden zum Verweilen und genauen Hinsehen ein. Details aufspüren und "altes Neues" entdecken – ein Besuch am Stand lohnt sich. Natürlich geben die Herolde auch Auskunft über die Vereins- und Jugendarbeit. Dass diese Geld kostet, ist schon an der farbenprächtigen Gewandung zu sehen. Mit dem Verkaufserlös sollen auch solche Ausgaben finanziert werden. Doch in erster Linie soll ein Stück Stadtgeschichte vermittelt werden. Jeden Monat ein neuer Blick aufs alte Waldkirch, ein Vergleich von damals und heute ist spannend.

 
"Waldkirch, wie es einmal war", Jahreskalender 2017, Preis 12,50 Euro. Info- und Verkaufsstand des Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde am Samstag, 29. Oktober, von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt.
 
Quelle: Badische Zeitung

Seekonzert

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Herrliche Fanfarenklänge am See

Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde und Endinger Spielmannszug glänzten trotz widriger Wetterverhältnisse.

  1. Seekonzert Schwarzenberger Herolde mit Spielmannszug Endingen am Stadtrainsee Foto: Hubert Bleyer

 

WALDKIRCH. Das 1. Seekonzert des Fanfarenzugs Schwarzenberger Herolde stand aufgrund des schlechten Wetters lange Zeit auf der Kippe. Umso schöner war es, dass das Konzert am Stadtrainsee zu einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Vergnügen wurde. Mit dazu bei, trugen die Gäste des Spielmannzuges Endingen, mit denen die Waldkircher Herolde freundschaftliche Verbindungen pflegen.

Immer wieder ein banger Blick nach oben. Die Wetterprognosen ließen nichts Gutes erwarten, so dass der Fanfarenzugvorsitzende Martin Stauffer am Schluss verriet, dass er schon etwas Bammel hatte, aber die zwei Orchester und die Zuschauer hatten dann doch Glück. Danach sah es zunächst gar nicht aus. Denn da sich dunkle Wolken ankündigten, begann der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde und der Bürgerwehr Spielmannszug Endingen einige Minuten früher. Wie recht hatten sie, denn es setzte prompt der Regen ein, doch zum Glück nicht allzu lange, so dass die Schirme wieder eingepackt werden konnten. Andere wiederum saßen von vornherein geschützt unter den großen Schirmen auf der Seeterrasse.


Und so konnte das Konzert am Stadtrainsee beginnen, und zwar mit dem gemeinsamen Spiel des Fanfarenzug- und Spielmannszugnachwuchses. Mit "Gruß an Coburg" und "Turnertreue" spielten sie zwei Märsche, die auch bei vielen Umzügen von Spielmanns- und Fanfarenzügen zu hören sind. Danach spielten abwechselnd der gastgebende Fanfarenzug und die Gäste vom Bürgerwehr Spielmannszug Endingen. Moderiert und durch das Programm geführt wurden die Zuschauer von Barbara Kern und von Christian Saar, dem Vorsitzenden der Kaiserstühler Gäste.

Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde hatte unter der Leitung von Udo Schmitz anspruchsvolle und schwere Stücke ausgesucht, wie "Sbandieratori", "Königstrompeter", "Ruf des Tigers" bis hin zu bekannten Melodien von Tschaikowski mit den "Tschaikowski-Fanfaren". Die Stücke waren sehr schwierig zu spielen – den Musikern gelang es. Optisch ergänzt wurde das Spiel der Schwarzenberger Herolde durch die Marketenderinnen und Fahnenwerfern. Die Endinger unter der Leitung des jungen Tambourmajors Florian Hall brachten mit der Fanfare und den Trommeln auch Naturtoninstrumente mit, ergänzt mit anderen Trommeln und für Spielmannszüge typisch, den Querflöten. Die Gäste konnten mit ihrem etwas anderen Klangbild begeistern und brachten bekannte Lieder, wie die "Kurpfälzer Jagdgeschichte", zu Gehör. Leicht und locker die Auswahl mit "A new way" und "Copacabana", das ein südamerikanisches Flair herbeizauberte und Endinger Erinnerungen an eine große Reise weckte. Dazu passte auch die "Olympic Fanfare" (Leo Arnaud), mit der Christian Saar die Schlussphase einleitete. Das Besondere an diesem Abend war aber, dass das Stück von beiden Orchestern nach dem Stühlerücken gemeinsam gespielt wurde.

Vervollständigt wurde dieser glanzvolle Schlusspunkt durch den bekannten Ohrwurm "Bolero", ehe die stellvertretende Dirigentin und Ansagerin Barbara Kern sich bei den Zuschauern bedankte, dass sie trotz widriger Wetterverhältnisse zum ersten Seekonzert des Fanfarenzugs gekommen waren und auch blieben. Es dürfte aber nicht das letzte Konzert der Schwarzenberger Herolde am Stadtrainsee gewesen sein.

Quelle: Badische Zeitung

Mitgliederversammlung 2016

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Trommeln, Fahnen, Fanfaren und Schalmeien

Der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde wird immer wieder für Auftritte angefragt / Rückblick aufs gelungene Marktplatzfest 2015.

  1. Schon die jüngsten Herolde zeigten beim Marktplatzfest 2015, was sie können. Foto: Archivfoto: Daniel Fleig

  2. Vom Vorsitzendem Martin Stauffer (links) und der stellvertretenden Vorsitzenden Carmen Schmieder (rechts) im Namen des Vereins und des Verbandes ausgezeichnet wurden: Peter Strebe (Zweiter von links) 

    WALDKIRCH. Durch die vielen Auftritte im Gewand, inner- und außerorts, "habt ihr immer wieder eine hervorragende Außenwirkung und gebt ein gutes Bild unserer Stadt ab": So lobte OB-Stellvertreter Michael Behringer in der Jahresversammlung den Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde. Das Historische Marktplatzfest zog im vergangenen Jahr noch größere Scharen von Besuchern an als in den Jahren zuvor.

    Vorsitzender Martin Stauffer lieferte einen kurzen Jahresrückblick, der später von Vereinschronistin Anika Kern sehr kurzweilig mit allerhand Details ergänzt wurde. 2015 war stark vom 8. Historischen Marktplatzfest geprägt. Für die Vorbereitung habe man sich zuvor alle drei Wochen für Sitzungen getroffen. Das Fest selbst sei dann auch sehr arbeitsintensiv für die Beteiligten und Mitwirkenden gewesen. "Durch viele Helfer konnte es so gut gelingen", hob der Vorsitzende hervor. Beim Fest und danach hätte es durchweg positive Rückmeldungen gegeben. "Wir können stolz darauf sein, was wir da gemeinsam leisten."

    Insgesamt hatten die Schwarzenberger Herolde im vergangenen Jahr 23 Auftritte im Gewand. Unter anderem wirkten sie beim Oktoberfest in München mit, traten am Bodensee auf Einladung einer Schalmeiengruppe auf und bei der Wahl des neuen Oberbürgermeisters in Waldkirch. In jedem Jahr sorgen sie in Waldkirch für das Maiwecken, eröffnen das Kollnauer Fescht sowie im Oktober den Waldkircher Kunsthandwerkermarkt. In alter Tradition besuchen sie den Jahresabschluss in St. Dié im Elsass. Den 700. Auftritt seit Bestehen absolvierten sie zur Eröffnung des Orgelbrunnens.


    Der musikalische Leiter Udo Schmitz versicherte, dass ihn nach acht Jahren Zusammenarbeit die Arbeit mit dem Fanfarenzug nach wie vor begeistert. Der Wettbewerb um den Frankengoldpokal in Neubrunn sei von der Bewertung her zwar nicht so gut gelaufen wie erhofft, doch das müsse als sportliche Herausforderung betrachtet werden und sei nicht wichtiger als die eigenen Konzerte, die immer sehr besucht seien und gut ankommen. Das Doppelkonzert mit dem Posaunenchor habe laut Schmitz deutlich gezeigt, "wie spannend Fanfarenmusik sein kann". Der musikalische Leiter freute sich, dass es seit knapp zwei Jahren ein Besetzungshoch gibt. "Durch die Nachwuchsmusiker und Wiederaufnahmen hat das angezogen." Da alles auswendig gespielt würde, müssten die Proben oft besucht werden, damit es sitzt. Schmitz resümierte: "Musikalisch und organisatorisch läuft die Arbeit gut." Die Trommlerausbildung müsse allerdings neuerdings extern laufen, die Bläserausbildung liefe weiterhin intern.

    Anita Schleer berichtete über die Jugendarbeit und hatte dafür eine aufschlussreiche Power-Point-Präsentation vorbereitet. Der Nachwuchs war im "Mach Blau", erlebte ein Probenwochenende auf dem Ibichhof, nahm teil am Besuch des Mittelaltermarktes in Wittenberg, "bei dem auch die Kleinen im Wams waren", besuchte den Europa-Park und das Spaßbad in Titisee.

    Festwirt Markus Bernasconi zeigte in seinem Bericht deutlich auf, wie oft das Küchenteam alles gibt, damit die Bewirtung bei allen Fahrten, Proben, Festen und Auftritten gesichert ist. Kassiererin Sonja Rombach verwies auf die wichtige Unterstützung durch den Förderverein der Schwarzenberger Herolde. Obwohl die Ausgaben für das Historische Marktplatzfest deutlich höher waren als 2012, bilanzierte sie für den Verein "ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr". Ende 2015 zählte Rombach 51 aktive und 69 passive Mitglieder, fünf Ehrenmitglieder, darunter Thomas Kern als Ehrenvorsitzenden, und zehn Kinder. Da jedoch der finanzielle Druck auf den Verein in den letzten Jahren gestiegen ist (Ausbildung, Fest- und Reisekosten), plädierte der Vorstand für eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und stieß damit bei der Versammlung auf einhellige Zustimmung. Ab 2016 steigt der Jahresbeitrag für Erwachsene auf 40 Euro (von 30), für Jugendliche auf 30 Euro und für Familien auf 80 Euro. Die Ausbildung kostet pro Person 15 Euro im Monat.

    Neuwahl: Wiedergewählt wurden Vorsitzender Martin Stauffer, die Vize-Vorsitzende Carmen Schmieder, Kassenwartin Sonja Rombach, Schriftführerin Marina Maier, die Festwirte Matthias Schmieder und Markus Bernasconi und Beisitzer Stefan Mack. Die Wahl der Jugend fürs Jugendleiterteam, Anita Schleer und Hans Dezulian, wurde bestätigt.



    Ehrungen:
     Stefan Mack bekam vom Verband Südwestdeutscher Fanfarenzüge eine Urkunde für 30-jähriges Musizieren im Fanfarenzug. Er ist zudem auch für die Ausbildung der jugendlichen Bläser zuständig. Ebenfalls vom Verband gewürdigt wurde Susanne Scherer, seit 25 Jahren im Fanfarenzug. Scherer und Mack wurden auch vom Verein geehrt. Zehn Jahre dabei ist Peter Strebe (seit 2012 außerdem Vorsitzender des Fördervereins). Fleißigste Probenbesucher waren Martin Stauffer und Thomas Kern, die meisten Auftritte im Gewand absolvierten Matthias und Carmen Schmieder.

    Ausblick: Für 2016 geplant ist unter anderem ein Sommerkonzert am Stadtrainsee und die Beteiligung am Städtepartnerschaftsjubiläum Waldkirch-Sélestat. Auch Vorbereitungen für den neuen Historischen Jahreskalender laufen.

    Quelle: Badische Zeitung

Mit Bläsermusik durch die Epochen

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Unter dem Motto "Festliche Bläsermusik durch die Epochen" veranstalteten der Evangelische Posaunenchor Waldkirch und der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde erstmals ein gemeinsames Konzert in der evangelischen Kirche. An der Orgel wirkte Wolfgang Brommer mit. Die Idee zu diesem gemeinsamen Auftritt entstand anlässlich des 70. Geburtstags von Hans-Joachim Claus, der den Posaunenchor seit der Gründung vor 40 Jahren leitet. Er war auch erster Dirigent des Fanfarenzugs, dem er bis heute freundschaftlich verbunden ist. Dessen Vorsitzender Martin Stauffer begrüßte die zahlreichen Zuhörer in der gut gefüllten Kirche und Thomas Kern stellte einige der Instrumente vor, darunter eine Glasfanfare und die alte Buccine in gerader Form, die ab dem 15. Jahrhundert meist durch die gebogene Fanfare ersetzt wurde. Die Herolde traten unter der Leitung von Udo Schmitz im Quartett, Doppelquartett und großer Besetzung auf, der Posaunenchor spielte mit neun Musikern.

Zwischen den Stücken berichtete Hans-Joachim Claus viel Wissenswertes über Blechblasinstrumente und die Geschichte der Posaunenchöre. Die Blechblasinstrumente erläuterte er, wurden schon in der Antike gespielt. Trompeteninstrumente, zu denen auch die Posaune zählt, wurden wegen ihres klaren und reinen Tones, der Lautstärke und militärischen Bedeutung zum standesgemäßen Instrument bei Hofe und seine Verwendung im gemeinen Volk war strengstens untersagt. Bis ins 19. Jahrhundert sei die Trompete eine reine Naturtrompete mit beschränkten Auszugsmöglichkeiten am Mundrohr zur Veränderung der Stimmung gewesen. Erst dann wurden Ventile entwickelt, die chromatisches Spiel mit Halbtönen erlaubten. Die Entwicklung kirchlicher Posaunenchöre stehe in Zusammenhang mit der christlichen Erweckungsbewegung und setzte in Deutschland um 1840 ein. Die Erweckungsbewegung sei auch eine Singbewegung gewesen, die nach instrumentaler Begleitung verlangte.

 

Nach dem Eröffnungssignal mit der "königlichen Fanfare" aus England wurde im Konzert ein abwechslungsreicher und vielfältiger Querschnitt an Musikstücken vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart geboten. Die Schwarzenberger Herolde spielten nach einem von ihrem Musiker Stefan Mack komponierten Intro und einem italienischen Paukensolo aus dem 17. Jahrhundert den Potsdamer Husarenmarsch "aus Kaisers Zeiten". Zu hören war von ihnen in Quartett- und Doppelquartett-Besetzung auch Musik zum Fronleichnamsfest von Johann-Baptist Schiedermayr (1779-1840) und mündlich überlieferte Musik aus der Kirche in Schnaitsee in Oberbayern aus dem 18. Jahrhundert.

Zusammen mit Orgelbegleitung spielten sie die Krönungsmusik von Prinz Charles und Lady Diana, den "Prinz von Dänemark Marsch" von Jeremiah Clark (1674-1707). Musik zeitgenössischer Komponisten bot der Gesamtzug der Herolde dar: den "Ruf des Tigers" von Hermann Dirscherl, den "Königstrompeter" von Stefan Wardemann und eine "Bolero"-Interpretation von Bernhard Bosecker.

Der Posaunenchor begann mit dem "Aufzug der Zunftbläser", komponiert von Daniel Speer im Jahr 1687, gefolgt von höfischen Schreittänzen von Paul Peuerl (1570-1625), Georg Friedrich Händel (1685-1750) und Samuel Scheid (1587-1654). Auch die "Ode for the birthday of Queen Mary", die Henry Percell 1694 komponierte, war zu hören. Dirigent Hans-Joachim Claus hatte ebenfalls einige moderne Stücke für das Konzert ausgewählt: Den Einzug zum Bundesposaunentag 2008 in Leipzig von Traugott Fünfgeld, "Today, tomorrow and every day" von Richard Roblee und "Ose schalom bimromav" von Christoph Georgii.

Zum Abschluss des mit sehr viel Beifall bedachten musikalischen Abends spielten und sangen Posaunenchor, Fanfarenzug und Zuhörer gemeinsam Johann Sebastian Bachs "Nun danket alle Gott". Nach den Terroranschlägen von Paris mit über 130 Toten, sagte Hans-Joachim Claus, möge dies auch als Danklied für all jene aufgefasst werden, die sich aktiv für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit einsetzen.

(Quelle: Badische Zeitung)

8. Historisches Marktplatzfest

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Ein grandioses 8. Historisches Marktplatzfest liegt hinter uns. Neben dem Festausschuss haben Viele zum Gelingen beigetragen, so auch die zahlreichen Helfer während des Festes. Wir haben in der Bevölkerung einen großen Rückhalt gespürt, was uns mit Freude erfüllt hat. Besonders den Anwohnern des Festgeländes möchten wir unseren Dank aussprechen für ihr Verständnis während des Festes, dass sie ihre Hauser geflaggt haben und die Mitwirkenden mit Strom und Wasser versorgt haben.

Ein Dank gilt der Stadt Waldkirch mit Schirmherr und Oberbürgermeister Roman Götzmann für die Unterstützung.

Sehr dankbar sind wir auch den Partnern und Sponsoren: Stadtwerke Waldkirch, Fa. Hummel, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Volksbank Breisgau-Nord, Fa. Sick, Fa. Mittler Heizung/Sanitär, Druckerei Herbstritt, REWE Dieter Schneider, WZO-Verlag, Badische Zeitung, Fa. Optocomponents, Werbegemeinschaft Waldkirch, Fa. Faller, blatteins-illustrierte Kommunikation und der Hirschen-Brauerei.

Stolz sind wir, dass der neu entwickelte Kinderbereich von den Familien und Kindern sehr gut angenommen wurde. Hierfür gebührt den Helfern und Betreuern unser aufrichtiger Dank, nämlich den Waldkircher Burghexen, dem Verein Hoffnung für Kinder und den Pfadfindern vom Stamm Konrad von Schwarzenberg.

Wir hoffen dass das 8. Historische Marktplatzfest Ihnen gefallen hat und freuen uns auf ein Wiedersehen in 3 Jahren.

 

Viele Impressionen vom Mittelalterfest 2015 finden Sie hier.

Martin Stauffer, 1. Vorsitzender
Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde e.V.
Clemens Brucher
Leiter des Festausschusses

Luthers Hochzeit in Wittenberg

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Am vergangenen Wochenende waren wir zu Gast beim Fanfarenzug Wittenberg und haben gemeinsam Luthers Hochzeit gefeiert. Es war ein großartiges Fest!

1. Mai 2015

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Einen 1. Mai mit so viel und dauerhaftem Regen gab es schon länger nicht mehr. Infolgedessen waren die Straßen und Wege weitgehend leer gefegt. Die meisten ließen die Wanderschuhe im Schrank und legten einen ruhigen Tag als Auftakt ins Wochenende ein. Nass erwischt hat es uns am Morgen und so verlegten wir das 1.-Mai-Konzert, das im Alten- und Pflegeheim St. Nikolai stattfindet, kurzerhand nach innen. Die Bewohner freute das, denn hier innen waren ihnen der Spielmannszug der Bürgerwehr und der Fanfarenzug der Herolde viel näher – und lauter.

Oberbürgermeister Richard Leibinger und St.-Nikolai-Chef Wolfgang Ruf nahmen anschließend noch Abordnungen der Bürgerwehr und der Herolde mit zu einem ganz besonderen Ereignis: dem 104. Geburtstag von Maria Eberlin, geborene Meier. Die aus Leiselheim im Kaiserstuhl stammende Frau lebt nun schon etliche Jahre im Pflegeheim St. Nikolai in Waldkirch. Äußerlich verändert hat sie sich seitdem kaum, nur die Augen und Ohren machen zu ihrem Missfallen nicht mehr richtig mit. Ansonsten aber macht sie noch einen recht vergnügten Eindruck. Und Falten im Gesicht sucht man bei der alten Dame weiterhin vergebens, genauso wie bei ihren beiden Töchtern, die am Geburtstag bei ihrer Mutter waren.

Quelle: Badische Zeitung

30 jähriges Jubiläum 2014

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Wir freuen uns dieses Jahr ein Jubiläum zu feiern!

 

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1. Mai Wecken

von Katja Stauffer (Kommentare: 0)

Frühmorgens ging es auch diese Jahr wieder musikalisch durch Waldkirch...

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